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Karate: Juni 2009 Drucken


Zwanzig Jahre bebt die Halle ...

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... vom Kiai der RKS-Karateka: 1989 war es, dass unser „Sensei“ Karl-Heinz Kahla, 1. Dan, den Verfasser dieser Zeilen fragte, ob er nicht Lust habe, in die von ihm geplante Karate-AG einzusteigen. Der Verfasser hatte Lust – und einen phantastischen „Weg“ entdeckt. Warum diese merkwürdige Formulierung ? Weil Karate, oder richtiger: Karate-Do (Do heißt nämlich „Weg“) viel mehr ist als ein Sport. Der Begründer des modernen Karate, G. Funakoshi,  hat einmal gesagt: „Karate – das ist die Vervollkommnung des Charakters!“. Also nicht das Zertrümmern von Dachziegeln oder ausschließlich Fitness und Fähigkeit zur Selbstverteidigung. Viel wichtiger ist es, Ruhe, Disziplin und Selbstüberwindung zu üben, um auf diese Weise sich ganz und ausschließlich auf den nächsten Moment, auf die nächste und alles entscheidende Technik zu konzentrieren, gleichzeitig jede Technik so verinnerlicht zu haben, dass sie sich gleichsam „von selbst“ ausübt. Natürlich geht das einher mit hartem körperlichen Training: manchmal sitzen die Gruppenmitglieder nach dem Training so kaputt in der Umkleide, dass sie kaum noch die Kraft haben, die Tür aufzumachen.


 
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